0382 Pfaffenweiler

Die Walcker-Orgel Opus 382 Paffenweiler wurde 1880 von den Söhnen gebaut und später mit einem seltsamen dritten Manual bestückt, das man als eine Parodie auf die Orgelromantik auffassen kann. Interessant die Orgelgestalt, streng nach EFW und die schon weit von ihm abweichende Disposition der Söhne. Dazu heute ein Feedback:

Hallo Herr Walcker, das "Anti-Walcker Gebilde" in Pfaffenweiler hat die Fa. H. Weber aus Engerazhofen 1998 gebaut. Ebenso wurden Pedal 4' sowie die beiden Ped. Zungen und der Geigenprinzipal neu gebaut. Aeoline, Mixtur und Oktavbass 8 sind aus Lagerbeständen zusammengesucht. OSV war Hans Musch aus Freiburg. Quelle: Kirchenmusikalische Mitteilungen der Erzd. Freiburg Heft 43, Juli 1999 Unglaublich, dass man noch 1998 meinte eine für ihre Zeit an sich perfekte Orgel "verbessern" zu müssen. Wo war das Denkmalamt? Muss man das verstehen? Beste Grüße P. - Ich meine nein! - es ist einfach unverständlich, wenn man nahezu "stilreine" Instrumente mit einem solchen Zuckerguss an wesensfremden Elementen aufmischt, dann zerstört man eine tadellose historische Zusammenhängigkeit auf Kosten schnelllebiger Effekte - ewig gestrige Geistlosigkeit. gwm

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Pfaffenweiler – Katholische Kirche St. Columba

E. F. Walcker & Cie. – 1880 – Opus 382

Manual I

Bourdon 16’
Prinzipal 8’
Floete 8’
Viola da Gamba 8’
Oktav 4’
Rohrfloete 4’
Mixtur 2 2/3’
Trompete 8’

Manual II

Geigenprincipal 8’
Lieblich Gedeckt 8’
Salicional 8’
Aeoline 8’
Flauto dolce 4’

Manual III (ergänzt)

Bourdon 8’
Flauto 4’
Cornet 2 2/3’
Cornet 1 1/7’
Clarinette 8’

Pedal

Violonbaß 16’
Subbaß 16’
Oktavbaß 8’
Violoncello 8’
Oktav 4’
Posaune 16’
Trompete 8’

Koppel II – I
Koppel I – P

Kollektivtritte: Piano, Forte, Tutti