Walcker-Orgelbau seit 1780

welcome Walcker-Organ-Fans worldwide

Herzlich willkommen auf www.walcker.com
Wir freuen uns Sie auf unseren Internetseiten begrüßen zu dürfen. Auf unseren Opusseiten haben wir rund 1000 Walcker-Orgeln aufgeführt. Sollten sie Ihre Walcker-Orgel dort nicht finden, geben Sie uns Informationen, damit wir das ändern.
Wir möchten gerne die Geschichten um weitere Orgeln verdichten und freuen uns über jedes Bild und über jede Nachricht, welche die Historie der Firma Walcker weiter erhellt.
Unter gewalcker@t-online.de bin ich stets für Sie erreichbar.
Gerhard Walcker-Mayer

Neues aus der Welt um Walcker-Orgeln

Opus 604, III/28 gebaut für St.Petersburg Holländische Kirche, jetzt in Capella St. Petersburg III/57 (Eule 2007)

● morgen treten wir unsere Reise nach St. Petersburg zu mehreren Walcker-Orgeln an. Ein netter Vorfall, der vor 12 Jahren stattfand, wurde mir zur Orgel in der staatlichen akademischen Kapella genannt. Als nämlich der Präsident der Russ. Föderation, Wladimir Wladimirowitsch Putin die Kapella im Sept. 2005 besuchte und dort den Restaurierungsbedarf an der Walcker-Orgel im restaurierten Konzertsaal feststellte, sagte er sofort zu, die erforderlichen Mittel für diese Maßnahme aufzubringen. Im darauf folgenden Jahr wurden die Arbeiten eingeleitet. Wir sind nun gespannt, wie das orgelbegeisterte Publikum in St. Petersburg sich ganz allgemein über Orgel und Orgelmusik im Land äußern werden.

Orgelwoche in Beirut "Für den Libanon ist das eine neue Kultur" (...) Auf Orgeln, die in den 30er oder 50er Jahren gebaut wurden, von Walcker aus Deutschland oder Debierre aus Frankreich. Weiter hier...

● Walcker-Orgel in Winterthur (...) ein farbenreiches spätromantisches Orgelwerk, 1887/88 von E. F. Walcker gebaut, das heute 56 Register Weiter hier...

Sinziger Walcker-Orgel-Renovierung kostet voraussichtlich 400.000,-- Weiter hier...

● unsere Arbeit in Kingussie finden man nun hier

aus Italien, den Casilinanews, lesen wir über "das außergewöhnliche Instrument, die große Walcker-Tamburini Orgel im Conservatorio Santa Cecilia mit historischer und künstlerischer Bedeutung" Jan 2017 Weiter hier...

● Die wunderschön klingende Walcker-Orgel aus Innsbruck, Stadtsaal Opus 3340 befindet sich nun im Tiroler Ötztal.

● Der Klang der Synagogen wird von Andor Izsák in der Villa Seligmann analysiert Weiter hier...

Dreikönigkirche Neuss - Opus 2722, Bj 1948-50, III/47 - Top 10 Rheinland. Die Orgel der Dreikönigenkirche wurde von der Orgelbaufirma Walcker (Ludwigsburg) erbaut. Der Vertrag zum Orgelbau datiert auf das Jahr 1940. Eingeweiht wurde das Instrument 1951...hierzu rp-online

Ilmenau, Jakobuskirche | Die 1911 erbaute Walcker-Orgel in der Stadtkirche St. Jakobus zählt zu den bedeutendsten romantischen Instrumenten im mitteldeutschen Raum mit über 4.000 Pfeifen und 65 Register Weiter hier ...

jetzt schnell noch: FORSTER /HILL ORGAN

gebaut von Forster & Andrews, Hull (1877)
technischer Neubau Hill & Sons, London (1906) auf Röhrenpneumatik (Breite = 3,93m, Höhe = 6,03m,Tiefe = 4,48m)
Diese Orgel wird kurzfristig spesenfrei von der Gemeinde abgegeben. Ab- und Wiederaufbau führen wir zu günstigen Konditionen durch. gewalcker@t-online.de
Pedal C-f1= 30 Töne
1 Open Diapason 16
2 Bourdon 16
3 Quint 12
4 Flute 8
5 Trombone 16
Man I Great C-a3= 58 Töne
6 Contra Geigen
7 Open Diapason 8
8 Hohl Flute 8
9 Gamba 8
10 Harmonic Flute 4
11 Principal 4
12 Fufteenth 2
13 Mixture
14 Harmonic Tromba 8
Man II Swell
15 Bourdon 16
16 Open Diapason 8
17 Rohr Flute 8
18 Salicional 8
19 Voix Celeste 8
20 Principal 4
21 Harmonic Piccolo 2
22 Horn 8
23 Oboe 8
Tremulant
Man III Choir
24 Violoncello 8
25 Dulciana 8
26 Lieblich Gedeckt 8
27 Flauto Traverso 4
28 Flautina 2
29 Orchestral Oboe 8
30 Harm.Tromba v.14
31 Corno di Bassetto 8

Serienorgeln made in England

Wieviele "Positive Organs" der Orgelbauer Thomas Casson(1842-1910 insgesamt gebaut hat, weiß kein Mensch. Heute finden sich diese Instrumente noch in vielen Kirchen auf der Insel. Es handelt sich dabei um Schleifladenorgeln, die am Ende mit einer Pneumatik aufgepeppt wurde zum Zwecke von Melodie- und Basskoppel. Schaltet man den Double Bass 16' ein zu anderen Registern, erklingt immer der tiefste Ton des Double Bass innerhalb des Akkordes, während die anderen Register unberührt den gespielten Akkord wiedergeben. Beim Melodie Diapason hingegen erklingt der höchste Ton. Damit wurde im ersten Fall ein virtuelles Pedal und mit der "Melodie" ein zweites Manual ersetzt. Nachteil dieser Konstruktion: die unter der Windlade begrabene Register-und Spielmechanik. Diese Orgeln werden oft an die Wand gesetzt und damit wird eine Wartung der Pneumatik verhindert. Man trifft diese Orgeln heutzutage meist an, indem man fehlende Noten bemerkt. Die Mechanik hingegen scheint recht stabil zu sein. Ein interessantes, ökonomisches System, das wenig Platz weg nimmt und irgendwie logisch in diese kleinen Kirchen der Schotten und Engländer passen.

E-Positiv in concert in Worsel/Kiew

E-Positiv in Worsel Op 5003

Ins geistliche Seminar der kleinen Stadt Worsel bei Kiew, Ukraine, wurde von einem polnischen Orgelbauer ein Walcker-Positiv Typ E eingebaut, das dort zur größten Genugtuung seine Dienste tut. Ja, sogar schöne Konzerte werden dort abgehalten, und man fragt sich nur: "was ist in die deutsche Seelsorge gefahren, dass solche Instrumente ausgelagert werden?" Bald meldete sich der polnische Orgelbauer Krystof Deszczak, der sich als Restaurator dieser Orgel vorstellte. Er wußte, dass das Instrument aus der stillgelegten Katholischen Kirche in Bremen-Blumental stammte und unter Opus 5003 gebaut wurde. Hier drei Links zu Konzertteilen, welche eindrucksvoll die Klangschönheit dieser Kleinorgel demonstrieren:
https://www.youtube.com/watch?v=5qefHb_b9u8
https://www.youtube.com/watch?v=IoVd6-CnEy0
https://www.youtube.com/watch?v=s8hB3_1jYmw

Der König ist tot - es lebe der König

DER BRIEF in SACHEN REINOLDI
Lieber Herr Walcker-Mayer,
haben Sie vielen Dank für ihre Antwort. Die traurige Geschichte in Dortmund trifft mich um so mehr, wenn ich höre, dass auch Sie sehr aktiv daran gearbeitet haben, die Orgel zu erhalten. Sie haben wirklich recht: wo bleibt der Denkmalschutz und wie soll man noch an ihn noch glauben!
Wenn auch die Orgel in Dortmund nicht aus dem 19. Jh. stammt wie Riga, Dom und Wiesbaden, Luther- und Ringkirche, bei denen man sich mit Erfolg bemüht hat, den Klang der großen romantischen Orgeltradition wie Cavaille-Coll, Sauer und eben Walcker zu erhalten WEITER

...jetzt lacht sie wieder !

Opus séquentiellement

Walcker-Positiv E - die Volkswagen Serie

Immer wieder erreichen uns Berichte von begeisterten Besitzern der Walcker-Positive. Es wird weniger auf die technisch einfache Konstruktion dieser Orgeln Bedeutung gelegt, sondern man kann es nach den heftigen Auseinandersetzungen in den 70-80er Jahren kaum glauben, der klangliche Gehalt dieser Orgeln wird besonders herausgehoben. Hier wieder ein Beispiel einer Mitteilung, die mich in Costa Rica vor ein paar Tagen erreicht hat:
Hallo Herr Walcker,
seit 3 Jahren besitze ich ein Walcker-Positiv E (9 Register), ehemals vermutlich 1960 für eine Kirchenmusikerin (Frau Rösch) in Buchen gebaut. Das Instrument habe ich in Einzelteile zerlegt vorgefunden, es war aber vollständig. Nach dem Wiederaufbau funktionierte es einwandfrei. Ich habe die unter anderem die Ventilanhängung und den Windeinlass in die Windlade verbessert, aber die Konstruktion und Intonation in Grundzügen nicht verändert. Sogar die Pulpeten und die Doppelschleifendichtungen sind noch alt. Es gibt keinerlei Windabfall, von der Wirkung der Mixtur in einer Hausorgel bin ich geradezu begeistert (Äolinenmensur, überhaupt nicht schrill, Repetition bei c3 in 8´, 4´, 2 2/3´. Wenn es Sie interessiert, wie ich mit geringem Aufwand einen Prinzipal 8´ und eine Viola 8´ bei perfektem Stimmzugang ergänzt habe, ohne das Gehäuse zu vergrößern, können Sie gerne mal vorbeikommen... . MK
weitere Berichte:
Ja! zum E-Positiv
Walcker-Serienpositive

Konzerte an der Bansbach-Orgel in Cartago geplant

Auch an dieser mechanischen Kegelladen-Orgel, die Bansbach in den 1930er Jahren in die Kathedrale von Cartago/Costa Rica eingebaut hat, sind Konzerte für März/April 2017 geplant. Bei meiner Reise im Januar 2017 nach Cartago werde ich versuchen endgültige Festlegungenzu treffen. Für Organisten, die sich hier beworben haben stelle ich die nachfolgende Disposition bereit. Diese Orgel wurde Jan-März 2016 von uns repariert und wieder vollständig hergestellt.
I.Manual C-g”’
1. Principal 8′
2. Lieblich Gedackt 8′
3. Octav 4′
4. Piccolo 2′
II.Manual im Schweller
5. Holzflöte 8′
6. Undamaris 8′ ab c
7. Rohrflöte 4′
8. Vox humana 8′
Pedal C-f’
9. Subbaß 16′

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Kingussie05 Klänge von gesägten Kernstichen

Klänge von gesägten Kernstichen. Noch sind wir dabei, die ersten Prinzipale, hier im Lande der „Exitisten“ Diapason genannt (allerdings ist das auch schon wieder zu stark verallgemeinert, weil der „Open Diapason“ unserem Principal und der „Stopped Diapason“ europäischen Gedackten entspricht, wohlbemerkt immer als Achtfußregister gedacht) langsam gedanklich ins eigene Klangbild einzusortieren. Bei dem oben gezeigten […]

AeolineBlog

Cor anglais in der Schyven-Orgel zu San José

Das Cor anglais 8′ im II.Manual (Positif) der dreimanualigen, mechanischen Schyvenorgel war mindestens seit 50 Jahren unspielbar. Und es ist auch jetzt nicht unbedingt ein ausgeglichenes Musterbeispiel für durchschlagende Zungen. Aber wir konnten in Anbetracht sehr begrenzter Zeit wenigstens die unteren drei Oktaven zu sprechen bringen. Leider fehlen im Diskant einige Pfeifen, so dass hier […]

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Eberhard Friedrich Walckers Stellungnahme gegen Pneumatik & pro Barker

Von dieser Stellungnahme aus dem Jahre 1868 haben wir hier ein Abschrift, aus der man die Schlussfolgerung des Meisters nachvollziehen kann. Es spricht sich ausdrücklich für den Barkerhebel aus und gegen die von dem Briefpartner bevorzugten und angebotenen pneumatischen Registertraktur. Außerdem erfahren durch die Feder Eberhard Friedrich Walckers, dass er selbst bereits schlechte Erfahrungen mit […]

OrgelbuchBlog

Joseph Goebel „Theorie und Praxis des Orgelpfeifenklangs

Dieses Büchlein mit rund 85 Seiten und einigen Skizzen hat mich seit seinem Erscheinen im Jahr 1967 immer wieder begleitet. Es trägt sehr gut zum Verständnis von Orgeldisposition (Teiltöne) und dem Klanggeschehen bei Labial- und Zungenpfeifen bei. Da ich auf meinen Reisen nun so gut wie alles, was irgendwie von Belang werden könnte, digitalisiere und […]