Walcker-Orgelbau seit 1780

Willkommen auf unseren Webseiten !

Wir begrüßen Sie zum neuen 2018 auf unserer Internetseite www.walcker.com.
Wie viele Orgelfreunde erfahren durften, ist unsere gute alte Pfeifenorgeln nun sogar von der UNESCO mit Aufmerksamkeit bedacht worden. Das große Aufleuchten des Interesses und der Verwunderung nimmt jedoch rasch andere Züge an, wenn man den ganzen Rahmen genauer unter die Lupe nimmt.
Dennoch sind wir Orgelbauer immer erfreut, wenn neben dem Elfenbeinturm, in dem sich Fachdiskussionen oft um müßige Details drehen, sich breitere Bahnen öffnen, in denen das Interesse sich entfaltet.
Besondere Freude über Orgelmusik erfahren wir immer wieder in sogenannten Dritte- und Vierte- Weltländer, wo noch ein ursprüngliches Herangehen an die Orgel große Überraschungen auslösen kann, wie wir das im Libanon oder in Costa Rica erleben konnten.
Dieses Jahr werden wir mit Unterstützung der Botschaft eine Walcker-Orgel in San Salvador wieder zum Klingen bringen.
Das wird dann die einzige Orgel des kleinen mittelamerikanischen Landes sein. Und das nährt die Hoffnung, dass durch gute deutsche Kirchenmusiker, die dort konzertieren, unsere Orgelkultur weiteren Anklang bei den Kirchenbesuchern findet.
Wer die Besucherzahlen in diesen Ländern bei Orgelkonzerten gesehen hat, der weiß, wie stark die kulturelle Orientierung dieser Menschen nach Mitteleuropa ist.
Dies ist das eigentliche Motiv, immer wieder, oft unter beschwerlichen Bedingungen, in diesen Ländern tätig sein zu dürfen.

Gerhard Walcker-Mayer
gewalcker@gmail.com

Walcker's NEWs & BLOGs

NEWS um Walcker & Orgelbau

Spieltisch in Eisenach

neuer Blog: HP Dürr "es gibt keine Materie" über eine äußerst interessante Perspektive des Quantenphysikers.

Reise durchs uralte Thüringer Land: hier zeigen wir neben einer erstaunlichen Landschaft fünf Orgeln auf unserer website, Dispositionen und schönes Bildmaterial aus den Instrumenten, die gut vergrößert dargestellt werden können. Es gibt eine pneum. Taschenladenorgel von Walcker, eine mech. Kegelladenorgel und ein Instrument aus 1872 mit mech.Schleifladen. Alles hochinteressant und mit wunderbaren Stimmen bestückt. Beinahe ist es so, als ob sich hier ein ganz neuartiges Orgelland auftut, das es zu erkunden gilt. Hier der Link zur Reise durch Thüringen. (ergänzt haben wir diese Reise heute noch mit der Walcker-Orgel in Eisenach Nikolai)
Dazu noch der Hinweis auf die beiden herausragenden Walcker-Orgeln im südwestlichen Thüringen: Regerorgel in Meiningen und die Orgel in der Ilmenauer Jakobskirche

● Wiederentdeckung einer Walcker-Orgel, die möglicherweise mit Unterstützung und System des Dr. Tanaka in den Jahren 1893-94 gebaut wurde. Es handelt sich um das Instrument Opus 679 für das Lehrerseminar in Bad Saulgau, das 1894 mit 6 Register auf zwei Manualen und pneumatischen Kegelladen gebaut wurde (Foto rechts). Die genaue Stimmung ist noch nicht geklärt. In den nächsten Tagen wird der Enkel des Musikwissenschaftlers, der mit Walcker diese Orgel konstruiert hat, das Instrument besichtigen. (weitere Informationen auf unserem Blog "Enharmonium" und auf unserer Tanaka-Seite)

● Neuentdeckt auch die sogenannte Eberhard Friedrich Walcker-Orgel in der Französisch-reformierten Gemeinde Offenbach. Diese Orgel wurde 1839 unter der Opuszahl 30 auf II/12 noch als Schleifladenorgel gebaut. Jetzt wird die geplante Restaurierung mit 10.000,-- Euro aus Lottomitteln gefördert.
Diese Orgel wurde allerdings 1905/1954 von Steinmeyer erheblich erweitert und verändert, so dass die Bezeichnung Walcker-Orgel aus 1839 schon stark an trumpsche "alternative Fakten" erinnert oder einfach eine blanke Lüge darstellt. Übrigens eine Unehrlichkeit die wir vermehrt in Kirchenveröffentlichungen vorfinden. Da stellt sich doch die Frage: "ist die Show wichtiger als die Moral?" (Papenburg und Co. lässt grüßen)

● Anbetung einer unwürdigen Technologie: Der Petersdom in Rom soll mit einem Elektroneninstrument anstelle einer Pfeifenorgel ausgestattet werden. So wie wir das in vielen lateinamerikanischen Domen praktiziert sehen, soll es nun auch im Hauptdom der katholischen Welt geschehen. Der italienische Orgelbauverband bietet auf einer Internetseite die Möglichkeit dagegen Einspruch einzulegen. Mit Ihrer Unterschrift können Sie gegen dieses erbärmliche Vorgehen protestieren. https://www.change.org/o/associazione_italiana_organari (wir haben den Kardinälen vorgeschlagen in Zukunft Pepsi anstatt Wein beim Heiligen Abendmahl zu verwenden)



Die Orgel, Fetisch zur Weihnachtsfeier

Immer wieder wenn man genötigt wird in Zeitungen über sein Fachgebiet lesen zu müssen, ergreift einem die blanke Wut über Dummheiten, die dort laut verkündet werden. So wird vor Weihnachten gerne das Terrain „Orgelmusik & Orgelbau“ von unserer Oberflächenjournaille aufgegriffen … Weiterlesen

Der Beitrag Die Orgel, Fetisch zur Weihnachtsfeier erschien zuerst auf blog.walcker.com.


AeolineBlog

Cor anglais in der Schyven-Orgel zu San José

Das Cor anglais 8′ im II.Manual (Positif) der dreimanualigen, mechanischen Schyvenorgel war mindestens seit 50 Jahren unspielbar. Und es ist auch jetzt nicht unbedingt ein ausgeglichenes Musterbeispiel für durchschlagende Zungen. Aber wir konnten in Anbetracht sehr begrenzter Zeit wenigstens die … Weiterlesen

Eberhard Friedrich Blog

Eberhard Friedrich Walckers Stellungnahme gegen Pneumatik & pro Barker

Von dieser Stellungnahme aus dem Jahre 1868 haben wir hier ein Abschrift, aus der man die Schlussfolgerung des Meisters nachvollziehen kann. Es spricht sich ausdrücklich für den Barkerhebel aus und gegen die von dem Briefpartner bevorzugten und angebotenen pneumatischen Registertraktur. … Weiterlesen

OrgelbuchBlog

Die Orgel – eine seltsame Kulturgeschichte

zu Karl-Heinz Göttert „Orgel – Kulturgeschichte eines monumentalen Instruments“ Nein, ich habe mir dieses Buch nicht gekauft, es wurde mir wegen irgendwelchen Bildern, die aus unserer Webseite dort Verwendung fanden, einfach so zugeschickt. Jedoch habe ich noch nie ein Orgelbuch … Weiterlesen

Die herrlich unberührten Klänge der Conacher-Orgel aus dem schottischen Tombae, die seit August 2017 im Libanon, in Khirbet-Qanafar ihre Dienste tut, hat es mir angetan. Im folgenden Absatz empfehle ich, die Stücke von Mendelssohn einmal anzuhören, um diese Feinheiten wahrnehmen zu können. Alle Stücke wurden mit unveränderter Lautstärkeregelung aufgenommen und wiedergegeben. Link zur Orgel Tombae-Khirbet, wo Geschichte und Disposition zu finden sind.
(gwm)

Sound of Conacher Orgel in Khirbet

  • KS
    Boehm, Partita "Ach wie nichtig, ach wie flüchtig"
  • KS
    Felix Mendelssohn, Prelude d minor, 1820
  • KS
    Johannes Brahms "Choralvorspiel" 1896
  • KS
    Felix Mendelssohn, Praeludium in G, 1837
  • KS
    César Franck, Stücke, 1890
  • KS
    Georg Böhm, Choralvorspiel "Vater Unser"

Marcel Rode berichtet aus Costa Rica

Marcel Rode hat mehrere Orgelkonzerte in Cartago und San José im Sept.2017 gegeben.
Erfreut nehmen wir seine Berichte dazu entgegen:

Catedral San José
Das Konzertprogramm konnte an dem Instrument sehr gut umgesetzt werden.
Hauptwerk und Schwellwerk spielen sich sehr angenehm, das Pedal hat einige Aussetzer bzw. Töne die etwas verspätet kommen.
Der „Gesamtklang“ des Instruments ist fantastisch und lässt wirklich ein Juwel vermuten.
Hier ist einfach eine grundlegende Restaurierung notwendig.
Was ich nicht verstehe:Man hat dieses tolle und in großen Teilen funktionierende Instrument und stellt in den Chorraum eine dieser elektronischen Orgeln? Während meiner Vorbereitung an der Orgel waren 2 Messen die ein Organist an diesem Lautsprecher mit Tasten begleitete. Schauerlich und für mich nicht nachvollziehbar.
Herr Saborio spielt immer sonntags in der Cathedrale und dann an der „richtigen“ Orgel, alle anderen Organisten nutzen werktags die „Chororgel“.

Basilika Cartago
Ein fantastisches und absolut fehlerfrei funktionierendes Instrument!
Das Nachstimmen der Zungen war nicht notwendig, alles perfekt!
Hier machte das Interpretieren der Werke von Sherwood richtig Spaß und
das Konzert war viel zu schnell vorbei. ;-)
Auch dieses Konzert wurde im Radio übertragen.
Zu den Konzerten in Cartago wird jeweils ein Artikel in der La Nación (den Journalisten kennen sie ja), Cartago al Dia (Esteban Leiva) und einem 2-monatigen Magazin (Rita Leiva).

Ihr Marcel Rode

Das Tanaka-Walcker-Meeting in Saarbrücken

Am 16.Juni fand unsere Feier zum wiederentdeckten Enharmonium des Shōhei Tanaka statt. KMD Schulten, hat das Instrument mit „reiner Stimmung“ in großartiger Weise vorgeführt. Es handelt sich hier um ein Instrument, bei dem in C-Dur z.B. ein c-e-g-c‘ Akkord in Terz, Quinte und Oktave ganz rein erklingt, was eine unheimliche Faszination auslöst. Sehr interessant waren Vorführungen und Gespräche mit Dozenten und Professoren aus Würzburg und Basel. Ab November 2017 wird unser Enharmonium anlässlich verschiedener Symposien in beiden Städten gezeigt werden. In Basel wird Daniel Walden aus der Havard University einen Vortrag mit musikalischen Darbietungen halten.


Zu unserer Veranstaltung in Saarbrücken gibt es hier weitere Unterlagen:
Hans von Bülow "Das Enharmonium [2.760 KB] des Herrn Doktor Shohé Tanaka" (in der Hamburgischen Musikzeitung v. 29.Dez.1889 erschienen)
Booklett zur Veranstaltung am 16.06.2017 [2.944 KB]
es werden dann folgen: Video und Audio der Veranstaltung

Neues aus der Welt um Walcker-Orgeln

Die Walcker-Orgel aus dem Gelsenkirchner Hans-Sachs-Haus (Opus 2150, Bj 1927, IV/92, ep Taschenlade in den 80er Jahren auf Schleiflade umgestellt, jetzt in den 2007-17 Jahren scheinbar wieder mit neuen Taschenladen bestückt) soll für einen banalen Euro in der überführt werden. Die Lächerlichkeit von 1-1,5 Millionen Euro, die dann noch dazu kommen für Einbau und technische Endgestalt, scheinen nicht der Rede wert.
Was mich ärgert ist der Umstand, dass man vor 15 Jahren die Gelegenheit gehabt hat, den originalen Spieltisch von 1927 wieder neu entstehen zu lassen. Anstatt dies zu tun hat man eine Blackmetalkarikatur im frankoromantischen Stil gebaut, was erwarten lässt, welche vergleichbare Nachlässigkeit in die Klanggestalt einfahren wird. Denn erinnern wir uns, diese Orgel wurde im Schatten der Freiburger Praetoriusorgel (1921) und ihren folgenden Tagungen (Freiburger Tagung für Deutsche Orgelkunst 1926) gebaut. Zeitgemäß nun wird der französische Populismus auf diese fein abgestimmten Nuancen losgelassen (Mühleisen). Der Klang dieser Konzertsaalorgel wurde auf den mit recht trockener Akustik bestückten Hans-Sachs-Haus-Saal abgestimmt. Der Pfeifenklang steht unter Denkmalschutz - ich bin gespannt, wie man sich dran hält. Wenn gleich die Intonation in den 1980-90er Jahren, bei der unglücklichen Umgestaltung auf die Schleifladen, mir nie finalen, großen Klang offenbarten, wie das einem orgelbewegten Instrument angemessen gewesen wäre. Als Vorbild wäre hier die Stuttgarter Villa Berg Orgel ideal, die optimalen Konzertsaalklang bewahrt.
Das wird unseren Techniker-Orgelbauer und am Computer gereiften Sachverständigen weniger gefallen, denn der Kraft, Laut- und Buntheit der heutigen Zeit muss ja Rechnung getragen werden. So passt also der Friedhofsspieltisch zur geplanten Klangdekonstruktion: die heutige Zeit kann einfach nur im Kleinen das Große bewahren! Leider. (gwm)

Hier Linkbeispiele dazu :
Prospektblatt aus 1927 als PDF [4.371 KB] .
Laux spielt die drei Liszt-Riesen an der Orgel, hiervon Praeludium und Fuge über B-A-C-H [20.143 KB]
(mit Teilverstimmung der Orgel und zugemixtem Nachhall)
Es gibt noch eine PDF von dem ehemaligen Orgelkurator Herrn Obernier, der mit großem Einsatz einst die Orgel ins Kulturgeschehen der Stadt einbrachte: Karl-Heinz Obernier "Die Walcker-Orgel im Hans-Sachs-Haus Gelsenkirchen" [862 KB] aus 1993.
am 19.07.2017 erscheint erneut ein weiterer Artikel über die Umstellung in der www.noz.de

● aus Kingussie gibts jetzt ein Konzertprogramm [2.539 KB] from Organ Opening Concert durch John Riley am 23. Mai 2017

● aus Cartago/Basilica :... In Cartago (Costa Rica) gibt es jedoch ein sehr großes Instrument in einer enormen Basilika. Den Korpus hat Walcker aus Eichenholz gebaut, um sie vor Schädlingsbefall zu schützen. Warum diese Orgel in so einem guten Zustand und so gut gepflegt ist, wollte Garon von seinen Gastgebern wissen. Und sie erzählten ihm die folgende Geschichte: Papst Johannes Paul II. hat in der Basilika eine Frau geheilt. Das wurde als Wunder anerkannt und Johannes Paul wurde daraufhin später seliggesprochen. Aus Dankbarkeit unterstützt der Vatikan das Gotteshaus in Cartago finanziell. Es ist zu einem Wallfahrtsort für ganz Costa Rica geworden.... aus Hans Garon in Costa Rica/Colombia im Wiesbad.Tagblatt

Goebel Intonation, [53.429 KB] befindet sich hier

Merkel weiht Walcker-Orgel i Synagoge Buenos Aires

Die Orgel in den Templo Libertad im Zentrum von Buenos Aires wurde im Jahr 1931 mit 26 Reg. auf II.Manuale als Opus 2339 gebaut. Es war die letzte Synagogenorgel die Walcker vor der Machtergreifung baute. Merkel erinnerte daran, dass sämtliche für Synagogen gebaute Walcker-Orgeln während der Zeit des Nationalsozialismus zerstört wurden. "Eine wieder spielen zu hören" so sagte die gerührte Kanzlerin, "war sehr bewegend!".
In Argentinien gibt es, als ehemaligem Zufluchtsort von Mengele & Co. sowie der Vergangenheit einer Militärdiktatur, heftige Diskussionen in Sachen Antisemitismus und Vergangenheitsaufarbeitung. Diese Aufarbeitungen, wir wissen das aus eigener Erfahrung, sind wichtige Aufgaben, um die man in keinem Land herum kommt.
Jüdische Allgemeine 15.Juni 2017

Frischzellenkur für Lutherkirchen-Orgel

Solingen. Die Weyland-Orgel wird renoviert. Die regelmäßigen Arbeiten sollen die klanglichen Möglichkeiten des komplexen Instruments verfeinern. Von Alexander Riedel (Text) und Martin Kempner (Fotos)
Wenn Kantor Ludwig Audersch die Orgel einschaltet, hebt sich einige Meter hinter ihm unter sanftem Rauschen ein riesiger Blasebalg. Er vibriert bei jedem Tastenanschlag - schließlich muss der Wind innerhalb der Orgel so verteilt werden, dass die Pfeifen einen Ton erzeugen. "Sie ist ein riesiges, komplexes Instrument", sagt Orgelbaumeister Gerhard Walcker-Meyer. Mit seinem Sohn Alexander ist der Fachmann in dieser Woche aus Saarbrücken angereist, um das technische Wunderwerk zu pflegen.
"Ich bin mindestens einmal im Jahr hier", erklärt er. Die große Weyland-Orgel der Solinger Lutherkirche kennt Walcker-Meyer nach rund zehn Jahren regelmäßiger Instandhaltung inzwischen wohl in- und auswendig. Und so muss es auch sein, denn, wie Ludwig Audersch betont: "Jede Orgel ist anders".

SCOTTISH HISTORIC ORGANS TRUST

Das Shot Bulletin aus Schottland zeigt alle wichtigen Bewegungen an historischen Orgeln in Schottland. Besten Dank nach Schottland für die Zusendung!

we missed you....

... so wurden wir bei einem service in Kingussie begrüsst, nachdem wir gerade mal 3 Monate nach Fertigstellung zur Durchsicht wieder vorbei gekommen sind zuvor schon gings in Motherwell zur Sache: Einbau eines humidifiers, Ausreinigung nach Umbau des Kirchendaches, Schimmelbehandlung. unser Ankerplatz für gutes, reichhaltiges Essen: Aviemore. Von hier aus hat man die ganzen Cairngorms im Visier. Hier der wunderschöne Bahnhof.
ein kleiner Umweg musste gefahren werden über Dundee, wo eine Walcker-Orgel der Restaurierung harrt. in Dunkeld eine Casson-Orgel besucht, die mich sehr an unsere Dulsanell-Orgeln erinnerte Zwischen Tomintoul und Inveraven gibt es die abenteuerliche horsbridge, die uns immer tief beeindruckt hat.
die Dulsanell in Tomintoul spielt nun seit 1904 (bis 1956 im Kalkantenbetrieb) ohne je mit Störungen aufgemuckt zu haben. aber auch die Hill-Orgel in Inveraven würde es ihr gleich tun, wenn nicht Ratten und Mäuse ihr das Leben etwas drastischer gestalten würden Die Conacher in Tombae wurde uns von der Diözese zum Abbau anempfohlen. Hierzu gibts ein PDF [677 KB] mit Maßen etc.
Diese Orgel konnten wir maßlich und bautechnisch in der baufälligen Kirche gründlich untersuchen. unser letzter Streich war eine Walcker, diesmal in Kiltarlity. Hier ein Bild mit Organistin und letztem Kalkanten Zum Abschluss noch die herrliche Ruine in Beauly im sich zart andeutenden Frühling (c) all pics gwm

Hans Garon in Lateinamerika

Petersburger Impressionen Feb. 2017

nur etwa 100m Luftlinie von unserem Hotel entfernt stand sie da, die legendäre "Petri". An dieser Orgel erhielt Peter Tschaikowsky Unterricht.1939 schlug ihre letzte Stunde. 1962 wurde die Kirche zum Hallenbad umgebaut. Op.31 Petersburg 800 Besucher waren zum Konzert von Luba Shishkhanova in die Capella St. Petersburg am 23.02.17 erschienen. Bach, Reger Brahms wurden in perfekter Interpretation vorgeführt. Opus 604 Holländ.Kirche Vor dem Konzert war es mir vergönnt, vor dem Publikum einen geschichtlichen Einblick in das Wirken der Firma Walcker in St. Petersburg zu geben. Die Begeisterung des Publikums war umwerfend.
am Spieltisch der Eule-Orgel in der Capella im Gespräch mit Luba und Prof. Shliapnikov das Rieger-Kloss'sche deformierte Pfeifenwerk vor der Restaurierung Zwei CD's auf denen die Klänge dieser Orgel vor und nach der Restaurierung nieder gelegt sind.
Die Eremitage, das wohl größte und schönste Königshaus, mit einer überwältigenden Sammlung an historischen Gemälden. St. Petersburg Der Newski-Prospekt, eine breite, geradlinige Hauptstraße, schon von Dostojewski und Tolstoi besungen, offenbart die großzügige und weiträumige Gedankenwelt der Petersburger. am Newski-Prospekt liegt, wie konnte es anders sein, die Petri-Kirche, der wir unseren letzten, tiefen Blick, und damit in die Seele dieser Stadt schenken durften. St.Petri-Kirche

...jetzt lacht sie wieder !

Opus séquentiellement

Walcker-Positiv E - die Volkswagen Serie

Immer wieder erreichen uns Berichte von begeisterten Besitzern der Walcker-Positive. Es wird weniger auf die technisch einfache Konstruktion dieser Orgeln Bedeutung gelegt, sondern man kann es nach den heftigen Auseinandersetzungen in den 70-80er Jahren kaum glauben, der klangliche Gehalt dieser Orgeln wird besonders herausgehoben. Hier wieder ein Beispiel einer Mitteilung, die mich in Costa Rica vor ein paar Tagen erreicht hat:
Hallo Herr Walcker,
seit 3 Jahren besitze ich ein Walcker-Positiv E (9 Register), ehemals vermutlich 1960 für eine Kirchenmusikerin (Frau Rösch) in Buchen gebaut. Das Instrument habe ich in Einzelteile zerlegt vorgefunden, es war aber vollständig. Nach dem Wiederaufbau funktionierte es einwandfrei. Ich habe die unter anderem die Ventilanhängung und den Windeinlass in die Windlade verbessert, aber die Konstruktion und Intonation in Grundzügen nicht verändert. Sogar die Pulpeten und die Doppelschleifendichtungen sind noch alt. Es gibt keinerlei Windabfall, von der Wirkung der Mixtur in einer Hausorgel bin ich geradezu begeistert (Äolinenmensur, überhaupt nicht schrill, Repetition bei c3 in 8´, 4´, 2 2/3´. Wenn es Sie interessiert, wie ich mit geringem Aufwand einen Prinzipal 8´ und eine Viola 8´ bei perfektem Stimmzugang ergänzt habe, ohne das Gehäuse zu vergrößern, können Sie gerne mal vorbeikommen... . MK
weitere Berichte:
Ja! zum E-Positiv
Walcker-Serienpositive