2500 Opus diabolo

Die Walcker-Orgel in der Kongresshalle zu Nürnberg

Spieltisch Op 2500

The Organ in the Congress Hall, Nuremberg (engl. PDF 2,2MB)

Disposition der Orgel mit 220 Register
Blatt 1
Blatt 2

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Opus diabolo - Walcker Orgel 2500

ergänzt 2004

Nürnberg Konkreßhalle - Walcker Orgel 2500

können. Diese CD kann dann zu einem Preis von 10,-- € bei uns bestellt werden. Selbstverständlich werden hier einige MP3files dazu aufs Netz gelegt. Dazu bieten wir an "Kirchenmusik im III.Reich, Hörbild v. Hans Prolingheuer".(gwm)

ergänzt 2004

Goebbels versucht sich als Organist

die Walcker-Orgel in Essen-Werden 1900 gesponsert) eine Orgel aus dem Hause Walcker (Opus 2463, 21 Reg+6 T II/P), welche in seinem Palais Berlin, Leipziger Platz eingebaut wurde. (Originalton des Orgelmonteurs: Der Göring der hat soooolche Schenkel.., wobei er die Arme einen Meter ausbreitete) Diese Orgel wurde 1936 nach Carinhall versetzt und erweitert. Hier in Görings Landgut in der Schorfheide, unweit von Berlin, hat

ergänzt 2005

Adolf Hitler hört die Walcker-Orgel Opus 2500

Adolf Hitler hört die Walcker-Orgel Opus 2500


ergänzt 26.02.2005 Mit rund 40 Zeitungsartikeln und Erhellungen um das dunkelste Kapitel der germanischen Orgelseele, stellt allein diese Seite eine laufend aktualisierte Einmaligkeit dar. Wir setzen noch eins drauf und werden in den nächsten Tagen auf vielfachen Wunsch mehrerer Interessenten aus allen Teilen der Welt, die Klänge der Walcker-Orgel Opus 2500 als mp3-files auf CD bannen. Dazu kommt eine Geschichte der Kirchenmusik im 3.Reich, ein Hörbild von Hans Prolingheuer im Südfunk Stuttgart. Diese CD kann gegen Unkosten von 12 Euro incl. Versand bei uns bestellt werden. Sie kann auch als reine MusikCD bestellt werden, dann aber fehlt die Sendung "Kirchenmusik im Dritten Reich" vom Südfunk Stuttgart. Zu dem Autor, Hans Prolingheuer (pdf 187kB) gibt es dieses PDF.

Dokumentation der Orgel in Zeitungen 1936-38

Eduard Kissel konzertiert auf der Walcker-Orgel op


Oscar Walcker : Erinnerungen eines Orgelbauers, Die große Orgel in der Kongresshalle zu Nürnberg. Blatt 1

Oscar Walcker : Erinnerungen eines Orgelbauers, Die große Orgel in der Kongresshalle zu Nürnberg. Blatt 2

Oscar Walcker : Erinnerungen eines Orgelbauers, Die große Orgel in der Kongresshalle zu Nürnberg. Blatt 3

Brief des Stellvertreter des Führers, Martin Bormann an Oscar Walcker

Brief von "Knaurs Lexikon 1938 :welches ist die größte Orgel ?"


Ludwigsburger Kreiszeitung vom 31.8.1936 "Große Walcker-Orgel für Nürnberger Kongreßhalle"

Ludwigsburger Kreiszeitung vom 31.8.1936 "Große Walcker-Orgel für Nürnberger Kongreßhalle" Bilder Spieltisch und Monteure

Thüringer Allgemeine Zeitung Erfurt 29.8.1936 " Die größte Orgel Europas"

Kölnische Volkszeitung 27.8.1936 "Ein gigantisches Orgelwerk"

Deutsche Tageszeitung Hermannstadt 10.9.1936 "Lurenklänge auf der Nürnberger Riesenorgel"

Deutsche Tageszeitung Hermannstadt 10.9.1936 "Lurenklänge auf der Nürnberger Riesenorgel" 2

Charlottenburger Zeitung Berlin 2.9.1936 "Die Wunderorgel von Nürnberg"

Münchner Zeitung 6.10.1936 " Die Orgel erklang !"
Fränkische Tageszeitung Nürnberg 27.10.1937 "Letztes Konzert"

Der Alemanne Freiburg 6.9.1936 "Die größte Orgel Europas"

Leipziger Neueste Nachrichten4.9.1936 "Prof. Günther Ramin, der Leipziger Thomasorganist am Spieltisch der neuen Riesenorgel.."

Neue Nationalzeitung Augsburg 5.10.1936 " Erstes Konzert auf Europas größter Orgel"

Nürnberger Beobachter 19.8.1936 "Größte Orgel Europas spielt"

Der Führer, Karlsruhe 6.9.1936 "Die Pfeifen der Nürnberger Orgel"

Jlustrowany Kuryer Krakau 28.8.1936 "Größte Orgel Europas"

Prolingheuers Radiosendung u.a.

... aus deutschem Fels gemeiselt

Spieltisch der Parteitagsorgel von 1935. Auf einen "Führerbefehl" hin hatte sich der Dirigent des Nationalsozialistischen Reichssymphonieorchesters Franz Adam um effektvolle Festmusik zur Eröffnungsfeier des "Parteitages der Freiheit" zu kümmern, worauf dann die Walcker- Orgel Opus 2432, 50/III, geplant für die Martin-Luther-Gedächtnis-Kirche in Berlin-Mariendorf, als erstes Provisorium nach Nürnberg in die Luitpoldhalle geliefert wurde, um dort in 12 Tagen aufgebaut, montiert und intoniert zu werden. Bisher hat sich kein Bild der Orgel gefunden, wo man diese Installation während des Parteitages erkennen konnte. Reichsparteitagorganist Günther Ramin durfte an diesem Spieltisch Dr. Goebbels und seinem Gefolge die Orgel vorspielen, die dann später mit 75 Lautsprecher zum Heer der 35.000 braunen Chorknaben verstärkt wurde. In Prolingheuers Radio-Sendung von 1985, die es hier als komplette online-Variante gibt, klingt das dann folgendermaßen: Da spielt nun die Mariendorfer Kirchenorgel auf dem Nürnberger Reichsparteitag 1935 anstatt zur Ehre Gottes, zum Ruhme des Führers Adolf Hitler und seiner "positiv-christlichen" Nazipartei, während auf der Tribüne Ministerpräsident Hermann Göring (ebenfalls stolzer Besitzer einer Walcker-Orgel) unter tosendem Beifall die barbarischen Rassengesetze verkündet: Reichsbürger ist nur der Staatsangehörige deutschen und artverwandten Blutes, der durch sein Verhalten beweist, dass er gewillt und geeignet ist, in Treue dem deutschen Volk und Reich zu dienen. Eheschließungen zwischen Juden und Staatsangehörigen deutschen oder artverwandten Blutes sind verboten..." Diese Orgel zeigt deutliche Verwandtschaft zu ihrer 4 Jahre später gebauten Schwester im Bukarester Atheneum. gwm

Historisches Bild

Orgelabnahme 1936

vor staunender Parteiprominenz. Streck nimmt den Hut ab, als die Orgel erklingt, während der SS-Gruppenführer ihn aufbehält. Im Hintergrund Orgelbauer und Holzpfeifen mit Raster, die noch eingebaut werden müssen. Robert Ley blamiert sich.

Dieses historische Bild der Abnahme der Walcker-Orgel Opus 2500 (V/214 ep) Nürnberg-Reichsparteitag, im Oktober 1936 durch den Zweckverband der Reichsparteitage, begleitet eine amüsante Anekdote, die mir Heinz Wunderlich bei einem Besuch erzählte. Wunderlich selbst bekam sie von seinem Lehrer Straube zu hören. Und so kann man sich vorstellen, dass mitten im dunkelsten Naziterror herzlich und hinter vorgehaltener Hand von Organisten über das Kulturgehabe der primitiven Parteibonzen gelacht wurde.
Nun die Anekdote ist schnell erzählt: Als Ramin anfing, der Naziprominenz vorzuspielen und am Pedal erste Töne touchierte, dröhnte plötzlich Reichsleiter Dr. Robert Ley prustend: "Der spielt ja mit de Beene?!" und lacht dabei vergnüglich. Verschämte Stille.
Am 25.10.1945 entzog sich jener Robert Ley im eben besagten Nürnberg per Selbstmord der Verantwortung. Die Orgel war zu jener Zeit längst durch amerikanische Bombentreffer in Schutt und Asche verwandelt worden. Anekdote samt Bild blieb uns erhalten.
weitere Links zum Thema:
Eduard Kissel improvisiert in Nürnberg