1747 Wildervank

Dass die Holländer ein begeistertes Volk von Orgelliebhabern sind, das wissen wir nicht erst seit “Hertogenbosch und Nijmegen” oder jener sagenhaften Orgelgestalt in der Bravokerk in Haarlem, sondern wir wissen auch seit der Umstellung der Walcker-Orgel von Rotterdam nach Doesburg, dass dort die stellvertretende “Hamburger Michaeliskirchenorgel” steht, die vor knapp 8 Jahren von Flentrop restauriert wurde und über die ich in einem der nächsten Blogs berichten will.
Sondern wir wissen auch, dass es ein paar kleinere Spätromantiker gibt, die bei uns in Deutschland längst ausgetrieben wurden.
Neben “Meppel” also gibt es noch die Orgel in Wildervank, die im Jahre 2001 von de Wit & Zin repariert und gerichtet wurde. Unklar ist allerdings, wie weit man den Umbau im Jahre 1962 wieder zurückgenommen hat auf die Erbauungszeit 1913 hin.
Ein neuer elektrischer Spieltisch wurde dazu gebaut, der unten vor dem Altar dem Organisten ein besseres Hörgefühl vermitteln soll. Der alte Spieltisch, auf linker Seite am Orgelgehäuse angebaut blieb belassen. Unklar ist, ob dieser rein pneumatische Spieltisch noch irgendwelche Funktionen hat. Denn ein Bild besagt mir, dass man wohl die pneumatische Spieltraktur beseitigt hat, obwohl man bei Besprechungen im Jahre 1999 mit Walcker diese Orgel sowohl pneumatisch als auch elektrisch spielbar machen wollte.

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